Samstag, 3. September 2011

Aus dem "Bauernhofarchiv"


Im Weblog Bauernhofarchiv versammelt der Betreiber ein buntes Sammelsurium von Abbildungen, meist Ansichtskarten, von Bauernhöfen. Es handelt sich zum großen Teil um ohne Quellenangabe aus dem Internet zusammengesuchte Bilder, oft aus Ebay-Auktionen. Nun ja, immerhin finden sich für unsere Belange ein paar schöne Belege:

- diese Fotografie mit einer Hühnertreppe an der Seite der Scheune:


- eine Ansichtskarte aus Kirchscheidungen (Laucha), ganz hinten rechts ist eine Hühnertreppe am Stall zu erkennen. Die Abbildungen sind einem Internetangebot der Firma akpool.de entnommen, wo ich die Karte heute bestellt habe.

- eine private Fotoansichtskarte aus Rainau bei Ellwangen

- eine Ansichtskarte aus Meldorf (Dithmarschen)

- ein Schulwandbild von Hans Haefliger, Verlag Klausfleder in Vevey

Freitag, 2. September 2011

Hühnerleitern in römischer Zeit

"Wurde die Hühnerzucht stark getrieben, so hatten die Römer, wie wir, einen besondern Hühnerhof (locus septus) und ihre Hühnerställe waren eingerichtet wie die unsrigen. Es waren darin Querstangen (perticae trajectae) angebracht, worauf die Hühner sitzen konnten, die Nester (cubilia) zum Brüten waren an der Wand auf dem Boden oder an den Stangen befestigt und mit feinem Stroh belegt. Die Hühnerställe (gallinaria) mußten trocken seyn, lagen, wenn es anging, gegen Süden und zwar wie noch jetzt mehrere Fuß über der Erde auf Dielen (tabulata). Sie hatten ein kleines Schlupfloch und eine Hühnerleiter (scandula) an der Wand, wie noch heut zu Tage."

Franz Joseph Mone: Urgeschichte des badischen Landes bis zu Ende des siebenten Jahrhunderts. Erster Band: Die Römer im oberrheinischen Gränzland. Karlsruhe : C. Macklot 1845, S. 111. (Quelle)

Literatursplitter :: Deutsche Encyclopädie 1791

"Hühnersteige. Wenn der Eingang des Hühnerhauses in der Höhe ist, so legt man ihnen von dem Boden aus an dasselbe einen von unten bis oben eingekerbten oder mit Tritten versehenen Balken, oder auch eine kleine Leiter an, auf welcher die Hühner bequemer aufhüpfen können. Auch wird ein aus dünnen Stäben verfertigtes Behältniß, dieHühner darinn von einem Ort zum andern zu bringen, oder auch darinn zu füttern, eine Hühnersteige genannt."

Deutsche Encyclopädie oder Allgemeines Real-Wörterbuch aller Künste und Wissenschaften von einer Gesellschaft Gelehrten. Bd. 16, Frankfurt am Main : Bartentrapp und Wenner 1791, S. 223. (Quelle)

Sturz von der Hühnerleiter (1858)

"Der Schullehrer war ein großer Hühner- und Bienenzüchter. In diesem Augenblicke war er mit seinen Hühnern beschäftigt.
Zu beiden Seiten der Dehle befanden sich die Stallungen des Hauses. Neber dem Kuhstall lag der Hühnerstall. Man mußte mittelst einer Leiter hinaufsteigen. Auf dieser Leiter stand der Schulmeister. Er war beschäftigt, die Eier, welche die Hühner den Morgen gelegt hatten, zu sammeln. Er stand auf der Leiter in bloßen Hemdsärmeln, in der einen Hand einen großen Korb, in den er mit der andern die Eier sehr sorgfältig hineinlegte. Den Eintretenden hatte er den Rücken zugewandt.
„Guten Morgen, Herr Schullehrer," sagte der Pfarrer.
„Guten Morgen, Herr Pastor. Schöne Eier! Und viele heute Morgen. Ich bin gleich fertig."
„Herr Schullehrer, ich bringe Ihnen hier Se. Exzellenz den Herrn Oberpräsidenten."
Als der Schulmeister den Oberpräsidenten nennen hörte, fuhr ihm der Schreck in die Beine, und so lang wie er war, fiel er rückling die Leiter herunter, und mit ihm fiel sein Korb, und mit seinem Korb fielen seine Eier, und die fallenden Eier spritzten ihren gelben Inhalt in lustiger Bosheit nach allen Seiten umher. Der blaue Kittel des Oberpräsidenten, der graue Schlafrock des Pastors, die weißen Hemdärmel des Schulmeisters, Alles war über und über gelb gefleckt.
Armer Dorfschulmeister!"

Drei Originale. Eine kleine Provinzialgeschichte vom Verfasser der "Neuen deutschen Zeitbilder" (Schluß). In: Der Sammler. Ein Blatt zur Unterhaltung und Belehrung. Beilage zur Augsburger Abendzeitung.  Jg. 27 (1858), Nr. 146 (9. Dez. 1858) (Quelle)

Hühnerleiter - Hühnersteige - Hühnertreppe

Begriffliches, Definitionen, Lexikalisches

Hühnersteige

"1) Leiter zu einem Hühnerstall; 2) hölzerner Käfig mit großen u. weiten Zwischenräumen, worin man Hühner transportirt." 
Pierers Universal-Lexikon, 7. Band. 3. Aufl., Altenburg 1851, S. 857. (Quelle)

Übersetzungen

Latein:
Scala gallinaria : "Hühner-Stiege, Hühner-Treppe, darauf sie ins Hühner-Haus steigen" (1746) (Quelle)

Spanisch:
Escaléra de gallinero: "Hühnertreppe" (1862) (Quelle)

Literatursplitter :: Weidenkeller 1838

"Auch muß jeder Hühnerstall ein gehöriges Flugloch besitzen, zu welchem in und außer dem Stalle eine Hühnertreppe führt."

Johann Jakob Weidenkeller: Katechismus der Landwirthschaftslehre für alle Zweige der Landwirthschaft zum Gebrauch für Landwirthschafts-Schulen und zur eignen Belehrung für angehende Oekonomen. II. Band, I. Heft, Nürnberg : Bauer und Raspe (Julius Merz) 1838, S. 251. (Quelle)

Aufwartung an der Hühnertreppe :: 1867

"Das ganze Leben der Hühner hat das Volk mit Liebe beobachtet und in zahlreichen Sprüchwörtern wiedergespiegelt. Früh Morgens ist der Hahn, auch Gockel und Göker genannt, der erste wach im ganzen Hause und weckt mit seinem Krähen Hühner und Leute. Freilich „wird es Tag, wenn der Hahn auch nicht kräht", aber wir lassen uns doch gern vom „Hahnenrufe" den neuen Tag verkündigen, und eben so lieben es auch die Hühner, welche Abends so früh auf die Stange hüpfen. „Wer mit den Hühnern zu Bette geht, kann mit den Hahnen aufstehen" oder noch ausdrücklicher als Vorschrift für die Kinder gefaßt:

Früh mit den HüKnern zu Bette
Und auf mit den Heihnen zur Wette!

Es ist wahrhaft ergötzlich, zu sehen, wie nun am Morgen jeder auf der durch ihre Steilheit bekannten „Hühnertreppe" herabkommenden Henne der Hahn seinen Kratzfuß macht, um sie herumtänzelt und sie überhaupt mit ausgewählter Galanterie bewillkommt. Und dann fängt jeder Theil sein Treiben an nach eigner Art. Der Hahn durchmißt Hof und Flur mit seinem langsamen, stolzen Gange, und er „ist König auf seinem Miste." Wie die Fürsten auf der Bühne stolzirt er einher, deßhalb gilt sein Schritt für einen kleinen und kurzen."

Wilhelm Medicus: Die Naturgeschichte nach Wort und Spruch des Volkes. Nördlingen : C. H. Beck 1867, S. 6. (Quelle)

Der hereingelegte Dorfschullehrer (1847)

In der elsässischen Dorfnovelle "Der Bettler und sein Kind" von Alexandre Weill erscheint als schurkenhaft-komische Figur der intrigante Dorfschulmeister Balthasar, der sich unsterblich in das hübsche Mädchen Rickel verliebt hat. Rickel ihrerseits ist dem jungen Lenz zugetan, der durch gehöriges Mittun Balthasars einige Monate Gefängnis absitzen muss. Im "Komischen Zwischenspiel" zwischen dem zweiten und dem dritten Abschnitt der Novelle erhält er seinen gerechten Lohn.  Ein Bekannter, Lase, eröffnet ihm eine vermeintlich sichere Möglichkeit, des Nachts zur Angebeteten zu gelangen, um ungestört mit ihr sprechen zu können; indes, der Leser ahnt schon die Falle:

"Lase konnte sich des Schmunzelns nicht erwehren, indem er hinzufügte: „Aber es darf nicht scheinen, als wüßte ich was davon. „Höre, Balthasar: Das Rickel schläft in der Oberstube. Gerade neben daran ist die Thüre zu der Hühnersteige, die sehr groß ist, weil meine Frau täglich die Eier darin holt. Von Außen geht ein Treppchen hinauf für die Hühner, die ganz gut einen Mann trägt. Die Oeffnung, woran eine Fallthüre ist, ist groß genug für einen magern verliebten Narr, wenn er sich platt wie ein Wiesel macht. Das Ganze geht mich daher nichts an. Du schleichst in die Hühnersteig durch die Oeffnung, gehst inwendig zur Thüre hinaus und stehst gerade vor Rickels Stube, die gar kein Schloß hat. Das Andere überlasse ich Dir. Ich werde gut schlafen." (S. 118 f.)

Balthasar kämpft mit sich und zweifelt, je näher die Nacht kommt, ob er wirklich wagen könne, diesen waghalsigen Plan, zu Rickel zu gelangen, in die Tat umzusetzen. Doch, die blinde Verliebtheit treibt den Armen vorwärts, der nicht ahnt, daß der Rat kein guter war:

"Das Erste, was Lase zu thun hatte, als er nach Hause kam, war, die innere Thüre des Hühnerhäuschens zu vernageln und zu verschließen. Dann holte er einige Freunde zusammen, und lud sie ein, mit ihm die Nacht im Wirthshaus zu verbringen, Schlag drei befanden sie sich hinter und in dem Hause. —
Balthasar ließ nicht lange auf sich warten. Er hatte eine Blendlaterne bei sich, beleuchtete damit die Hühnertreppe, die er ziemlich solid fand und wagte sich herzhaft darauf.
Auch ohne diese hätte er das Thürchen erreicht, aber kaum öffnete er es, so ertönte ein Gegacker und ein Geflatter darin, als erschiene ein Marder. Lase schlich sich an das Treppchen und warf die Laterne um, doch so, als sei dieß vom Winde geschehen. Balthasar erschrack, aber tappte doch an dem Thürchen herum, steckte den Kopf hinein und suchte hineinzuschleichen. Trotz seiner Dünnleibigkeit, hatte er Mühe, hineinzukommen. Das Geschrei in der Steige nahm immer zu, und um ihm ein Ende zu machen, schob sich Balthasar mit einem Ruck hinein, um zur andern Thüre hinauszukommen. Kaum aber war er drin, fiel das äußere Thürchen durch das Abschnellen eines Cordels zu. Vergebens suchte Balthasar eine Oeffnung, er ertappte nichts als Hühner und Eier, die er zerbrach und sich in ihrer Brühe herumwühlte. Nachdem er mehr als eine halbe Stunde gesucht, sah er ein, daß er gefoppt sei, und ergab sich in sein Schicksal, indem er jetzt darauf bedacht war, ohne Lärmen und Schande wieder herauszukommen. Seine Leidenschaft war plötzlich erloschen, seine Liebe ging in lauter Dotter auf, er verfluchte seine Thorheit, Lase, Rickel und Lenz und sann bereits auf Rache. Zuerst aber sollte er durch eine schreckliche Versuchung gehen." (S. 122 f.)

Der persönlichen Niederlage folgt am nächsten Morgen die öffentliche Bloßstellung, in der auch die Hühnertreppe und ein angestammter Bewohner der Hühnersteige ihre Rolle spielen:

"Kaum tagte es, so nahm Lase die Dorftrommel und schlug den Alarmmarsch im ganzen Dorfe. Fenster und Laden flogen von allen Seiten auf, Männer und Weiber erschienen auf der Straße und schrien: „Was gibt's? Was geht vor?" Lase, statt alle und jede Antwort, schrie zuerst: „Kikrikiki! Der Balthasar hat zum Rickel gewollt und sitzt im Hühnerstall und brütet junge Schullehrerlich aus — Gakragagaka!" — Und so gings weiter. In einem Nu war das Ober- und Unterdorf vor Lase's Haus. Hier bedürfte es einer Feder Homers, um alle die verschiedenen Gruppen und Mienen treu zu schildern, die eine nach der andern in den komischsten Kostümen vor die Hühnersteige kamen und sich die Seiten hielten vor Lachen. „Was Teufels wollt' er denn da drin thun?" fragte ein Bauer in einem komisch-ernstem Tone. — „Ho," versetzte ein Bursche, „den Hühnern die Schwänz' aufbinden" (elsäßer Sprichwort). Man öffnete das Thürchen und statt Balthasar, erschien ein großer dicker Hahn, der sich gravitätisch auf die Spitze der Treppe stellte und eins aus dem ff krähte. Allgemeines lärmendes Gelächter. — „Ho," hieß es, „das hat er vom Schulmeister gelernt, und er macht auch die Augen zu, um zu zeigen, daß er's auswendig kann. [...]" Plötzlich aber machte die allgemeine Heiterkeit einer finstern Besorgniß Platz.
Balthasar, den man endlich aufsuchte, lag leblos der Länge nach in der Steige, und als man ihn herauszog, fürchtete man sogar, ihn nicht mehr retten zu können. Sei es aus Mangel an Luft, oder auch durch durch die blutigen Schmähungen, denen er ausgesetzt war, er fiel in eine so schwere Ohnmacht, daß man ihn während einer halben Stunde vergebens mit Essig und Wasser bespritzen mußte. Endlich kam er wieder zu sich selbst, dankte weinend den Umstehenden, nahm das Ganze als eine Schickung von oben an, und wurde zu Lenzen's Mutter gebracht, was ebenfalls eine blutige Ironie der Dorfleute war; denn während diese ihn pflegte, erzählte ihr ein Mädchen die Wahrheit mit tausend Verzierungen und Schnörkeln und mit noch einigen innern Hinzusetzungen. —
Acht Tage darauf wurde Balthasar als Dorfschullehrer abgesetzt und in Ruhestand versetzt." (S. 123-126)

Alexandre Weill: Der Bettler und sein Kind. Elsässische Dorfnovelle. In: Ders.: Bilder aus dem elsässischen Volksleben. Novellen. Mit einem Vorwort von Heinrich Heine. Zweiter Band. 2., verm. Auflage, Stuttgart : Frankh'sche Verlagshandlung 1847, S. 1-157. (Quelle)

Schulwandbild um 1890

Der Bauernhof. La Ferme. The Farm-Yard. Abb. aus: Handausgabe von Hölzels Wandbildern für den Anschauungs- und Sprach-Unterricht. Wien : Hölzel o.J. [um 1890?] (Quelle: Sammlung Nordsplitter).

Quelle: Sammlung Nordsplitter.

Hühnerleiter bei Basedow 1774

Kupferstich von Schellenberg aus: Kupfersammlung zu J. B. Basedows Elementarwerk für die Jugend und ihre Freunde. Berlin und Dessau 1774, Tafel X n 2 (Quelle: Sammlung Nordsplitter).

Im ersten Band des Elementarwerks findet sich eine ausführliche pädagogische Beschreibung dieses Kupferstichs, in in dem die Hühnertreppe kurz genannt wird:

"In dem Stalle sitzt eine Henne auf dem Stocke. So schlafen die Hüner, und wissen das Gleichgewicht zu behalten, daß sie nicht herabfallen. Da zur Rechten ist eine Hünertreppe in das hohe Hünerhaus. Es scheint aber, die eine wolle die andre nicht hineinlassen. Denn wenn zwey zur gleichen Zeit Eyer legen wollen: so zanken sie sich ums Nest."

Johann Bernhard Basedow: Des Elementarbuchs für die Jugend und für ihre Lehrer und Freunde in gesitteten Ständen Erstes Stück. Altona, Bremen 1770 S. 154. (Quelle)

Fotografie, Deutschland um 1910 (Ausschnitt)

Quelle: Sammlung Nordsplitter.

Offene Hühnerställe aus Frankreich (1821)

Zwei Beispiele aus dem Südwesten Frankreichs, dem Departement Landes, vom Beginn des 19. Jahrhunderts:

"Fig. 4. Ein Hühnerstall mit einer Leiter. Man sezt vier Pfosten in einen Hof, worauf man eine Leiter legt, und darüber ein Strohdach anbringt. Man legt alsdann eine Leiter an, die aus einer Stange mit Querstäben besteht. Man trifft solche Hühnerställe im Departement der Landen."
"Fig. 5. Ein aus dem Rade eines kleinen Wagens verfertigtes Hühnerhaus. In dem gleichen Departement bedient man sich eines alten Rads von einem kleinen Wagen, das man auf einen Pfosten pflanzt. Man legt ein Dach darüber an, worunter das Geflügel mittelst einer Leiter übernachtet."

Sammlung von Maschinen, Instrumenten, Geräthschaften, Gebäuden, Apparaten u. s. w. für landwirthschaftliche, häusliche und industrielle Oekonomie. Nach Zeichnungen, die in verschiedenen Theilen Europens verfertigt wurden, von dem Grafen von Lasteyrie. Erster Band. Stuttgart und Tübingen : Cotta 1821. [Ohne Pag.] (Quelle)

Literatursplitter :: Schubert 1860

"Liegen die Puter- und Hühnerställe in der zweiten Etage, so müssen nach selbiger sogenannte Hühnerstiegen führen, deren Sprossen, besonders für Puter, nicht mehr als 6 bis 8 Z. von einander entfernt sein dürfen."

F. C. Schubert: Handbuch der landwirthschaftlichen Baukunde für Landwirthe und Bauleute. Berlin : Gustav Bosselmann 1860, S. 179. (Quelle)

Grundlegendes

(Notizsammlung - nicht vollständig)

Der Begriff Hühnerleiter scheint mir dreierlei bedeuten zu können:

1. Die leiterartige Vorrichtung, mittels derer Hühner von ihrem erhöht errichteten Stall in den Hühnerhof oder den Auslauf und von dort zurück in den Stall gelangen können. Dafür auch die Synonyme Hühnersteige oder Hühnerstiege (diese beiden Begriffe bezeichnen daneben auch eine Transportvorrichtung für Hühner bzw. einen Hühnerkäfig --- eigener Post)

2. Im übertragenen Sinne jede steile, schmale Leiter, die in ein Obergeschoß, eine Kammer o.ä. führt

3. Evtl. auch die Leiter, die dem Besitzer Zugang zum erhöht errichteten Hühnerstall gewährt. (Dazu bislang noch keine Belege).

Eine Hühnertreppe dient gleichen Zwecken wie die Hühnerleiter, ist aber anders konstruiert: auf einem durchgehenden Brett sind kleine Querhölzer angebracht, dadurch erinnert das Ganze eher an eine Treppe als an eine Leiter.

Hühnerleitern und Hühnertreppen gibt es auch im Inneren von Ställen, als Zugang zu den Sitzstangen oder den Legenestern etwa.