![]() |
| Quelle: Sammlung Nordsplitter. |
Samstag, 18. Februar 2012
Ansichtskarte 1920er Jahre
Eine idyllisch anmutende ländliche Szene zeigt diese 1927 postalisch gelaufene Ansichtskarte.
Sonntag, 18. Dezember 2011
Sonntag, 11. Dezember 2011
Runde Hühnerklappe mit kleiner Treppe, 1902
Samstag, 10. Dezember 2011
Hühnerstallboden zum Herunterklappen mit Treppenaufgang
Aus: Praktischer Wegweiser. Für jede Familie in Stadt und Land. 10. Jg. (1902), Nr. 15, S. 117.
![]() |
| Quelle: Sammlung Nordsplitter. |
Freitag, 9. Dezember 2011
The Charm of a Peasant Home in Ireland
Samstag, 3. Dezember 2011
Niedersächsisches Bauernhaus mit Hühnerleiter
Die genaue Durchsicht von Wilhelm Peßlers Niedersächsischer Volkskunde (1) ergab einen Hühnerleiter-Treffer, allerdings in bescheidener Qualität. Immerhin zeigen die Bilder einen für diesen Haustyp bereits bekannten Ort, zu dem die Hühnerleiter führt: die Hille, den dreiecksförmigen Raum oberhalb der Kübbungen.
Zur Hille als Ort (nicht nur) für das Federvieh schreibt Eduard Kück (2):
Nämlich der Raum auf beiden Seiten der Diele oberhalb der Ställe, den seitwärts ein Teil des Daches und oben das Ende der Querbalken begrenzte, hieß de Hill (mnd. hilde). Hier, up de Hill, stand das geschüttete Dachstroh, lagen Heideplaggen mit Moorerde (Schuppen), die, getrocknet, ein gutes Feuer gaben, und für die Milchkühe bestimmtes Heu, hier hockten auf Sitzstangen, dem Wiemen, die Hühner; an den Balken standen und hingen Strohnester und alte Bienenkörbe, in die die Hühner legten. (S. 212)
Und etwas später:
Die Hühner, etwa 70-80 auf einem Hofe, hatten früher über den Viehställen ihren Platz (S. 212); erst allmählich legte man, gewöhnlich in der Nähe der Großen Tür, einen besonderen Hühnerstall (Höhner-kawen) an. (S. 244)
Zur Verdeutlichung, wo genau sich die Hille befand, nochmals eine Abbildung aus Peßler (1) mit von mir farblich hervorgehobenen Hillen:
(1) Wilhelm Peßler: Niedersächsische Volkskunde. 2. Auflage, Hannover : Verlag Theodor Schulze's Buchhandlung 1922.
(2) Eduard Kück: Das alte Bauernleben der Lüneburger Heide. Studien zur niedersächsischen Volkskunde, in Verbindung mit dem Deutschen Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege. Leipzig : Verlag von Theod. Thomas 1906 [Neudruck Hildesheim : Gerstenberg Verlag 1982].
![]() |
| Niedersächsisches Bauernhaus in Vahrenwald bei Hannover. Aus: Wilhelm Peßler: Niedersächsische Volkskunde. 2. Auflage, Hannover : Verlag Theodor Schulze's Buchhandlung 1922, Tafel 3. |
Zur Hille als Ort (nicht nur) für das Federvieh schreibt Eduard Kück (2):
Nämlich der Raum auf beiden Seiten der Diele oberhalb der Ställe, den seitwärts ein Teil des Daches und oben das Ende der Querbalken begrenzte, hieß de Hill (mnd. hilde). Hier, up de Hill, stand das geschüttete Dachstroh, lagen Heideplaggen mit Moorerde (Schuppen), die, getrocknet, ein gutes Feuer gaben, und für die Milchkühe bestimmtes Heu, hier hockten auf Sitzstangen, dem Wiemen, die Hühner; an den Balken standen und hingen Strohnester und alte Bienenkörbe, in die die Hühner legten. (S. 212)
Und etwas später:
Die Hühner, etwa 70-80 auf einem Hofe, hatten früher über den Viehställen ihren Platz (S. 212); erst allmählich legte man, gewöhnlich in der Nähe der Großen Tür, einen besonderen Hühnerstall (Höhner-kawen) an. (S. 244)
Zur Verdeutlichung, wo genau sich die Hille befand, nochmals eine Abbildung aus Peßler (1) mit von mir farblich hervorgehobenen Hillen:
![]() |
| Peßler (s.o.), S. 81. |
(1) Wilhelm Peßler: Niedersächsische Volkskunde. 2. Auflage, Hannover : Verlag Theodor Schulze's Buchhandlung 1922.
(2) Eduard Kück: Das alte Bauernleben der Lüneburger Heide. Studien zur niedersächsischen Volkskunde, in Verbindung mit dem Deutschen Verein für ländliche Wohlfahrts- und Heimatpflege. Leipzig : Verlag von Theod. Thomas 1906 [Neudruck Hildesheim : Gerstenberg Verlag 1982].
Mittwoch, 30. November 2011
Farmer in den USA, umringt von Hühnern
Mittwoch, 23. November 2011
"Le coq et la poule": Hühnerhof in einem französischen Schulbuch
Ich bin mir nicht sicher, ob auf dieser Zeichnung eine Hühnerleiter zu sehen ist, oder ob es sich um eine andere Art Leiter handelt. Jedenfalls gefällt mir das Bild sehr gut, es entstammt diesem französischen Schulbuch vom Beginn des 20. Jahrhunderts [hier die 4. Auflage, die 5. Auflage erschien 1912]:
Le Vocabulaire des Petits. Album d' images en couleurs à l' usage des écoles maternelles, des classes enfantines, des cours préparatoires des écoles primaires et des lycées et collèges / par M. Fournier ; dessins de G[ustav]. Quatrième Édition, Fraipont [1849-1923]. Paris : Libraire Gédalge o.J.
Le Vocabulaire des Petits. Album d' images en couleurs à l' usage des écoles maternelles, des classes enfantines, des cours préparatoires des écoles primaires et des lycées et collèges / par M. Fournier ; dessins de G[ustav]. Quatrième Édition, Fraipont [1849-1923]. Paris : Libraire Gédalge o.J.
![]() |
| Le Vocabulaire des Petits [s.o.], S. 20. Quelle: Sammlung Nordsplitter. |
Sonntag, 20. November 2011
Hühnerstall mit Hühnertreppe im Modell von Faller
Die bekannte Modellbaufirma Faller aus Gütenbach, die unter anderen auch große Modelle im Maßstab 1:22,5 herstellt (Pola G), hat in dieser Programmsparte einen hübschen Hühnerstall mit Hühnertreppe im Angebot (in der Produktbeschreibung ist die Hühnertreppe fälschlich als Hühnerleiter bezeichnet). Firma Faller hat mir freundlicherweise ein Foto zur Verfügung gestellt, das ich hier zeigen darf. Leider ist der Hühnerstall nicht mehr im Handel erhältlich, er hätte mich interessiert!
Einen Hühnerstall mit Hühnertreppe hat auch das kleine Nebengebäude dieses Bauernhauses in der Spurweite N (hier das entsprechende Modell in der Spurweite H0).
Ein freistehender Hühnerstall mit Hühnertreppe und Auslauf im Maßstab H0 findet sich ebenfalls im Angebot.
![]() |
| Mit freundlicher Genehmigung der Gebr. Faller GmbH, Gütenbach. |
Einen Hühnerstall mit Hühnertreppe hat auch das kleine Nebengebäude dieses Bauernhauses in der Spurweite N (hier das entsprechende Modell in der Spurweite H0).
Ein freistehender Hühnerstall mit Hühnertreppe und Auslauf im Maßstab H0 findet sich ebenfalls im Angebot.
Samstag, 12. November 2011
Samstag, 5. November 2011
Hofidylle im Kinderbuch, 1898
![]() |
| Hermann Wagner: Entdeckungsreisen in Haus und Hof. Mit seinen jungen Freunden unternommen. 9. Auflage, Leipzig : Otto Spamer 1898. Quelle: Sammlung Nordsplitter. |
![]() |
| Anzeige nach Seite 185. |
Kapitel 9 (S. 67-74) dreht sich um "Die Haushühner". Ich gebe die ersten Absätze wieder:
Die Hühner und ihr Haus werden heute von uns besucht. Wir brauchen keine kleinen Plagegeister in demselben zu fürchten, denn es ist reinlich gehalten. Reinlichkeit ist ja auch bei der Hühnerzucht wie bei allem im Hause die erste Bedingung. Es liegt nach der Sonnenseite gekehrt und empfängt den ersten Strahl der Morgensonne. Zudem ist es ringsum gut verwahrt, Lücken und Fugen sind sauber verstrichen und vor Zugluft behütet.
Ein Fensterchen, das ein festes Drahtgitter schützt, läßt im Sommer frische Luft ein, im Winter schließen wir es mit einem Laden. Dazu ist der Stall ein gutes Stück über dem Boden erhaben und so vor Feuchtigkeit geschützt.
Wärme und Trockenheit sind zwei notwendige Erfordernisse, wenn die Hühner gedeihen sollen.
Das Eingangsloch, zu dem eine Leiter hinaufführt, ist durch ein Fallthürchen geschützt, das abends regelmäßig geschlossen wird, um Marder, Iltis, Fuchs, Katzen oder ähnliche nächtliche Gäste abzuhalten.
Innen ist der Fuboden des Stalles mit trockenem Sande ausgestreut, einige vierkantige Sitzstangen sind stufenweise angebracht, und geräumige Weidenkörbe, innen mit Heu ausgefüttert, stehen im Winkel für die eierlegenden und brütenden Hennen.
Früh beim ersten Grauen der Morgendämmerung weckt der Hahn mit lautem Krähen. Die Kinder im Hause schlafen noch, da spaziert er heraus mit seinem Gefolge von Weibern. (S. 67 f.)
![]() |
| Der Hühnerhof. Ganzseitiger Holzstich, S. 69. |
Donnerstag, 3. November 2011
Moderne Halbleiter
Herr Gerd Kallaß vom RGZV Telgte schickte mir einige Fotos vom Inneren seines Hühnerstalles und schreibt dazu: "Hab mal von der Leiter in meinem Hühnerstall Bilder gemacht, und zwecks Deko
meinen Zwerghahn (Antwerpener Bartzwerg) da reingestellt." Vielen Dank, Herr Kallaß! Ich freue mich über jede Bereicherung dieses Blogs, und über diese Bilder ganz besonders, weil sie eine moderne (und auch abgewandelte) Ausführung der Halbleiter zeigen, wie sie auf zahlreichen historischen Abbildungen zu sehen ist, z.B. hier, hier, hier und hier. Abgewandelt deshalb, weil in diesem Falle durch das breite Brett, auf dem die Sprossen befestigt sind, eine Kombination von Hühnertreppe und Hühnerleiter entstanden ist, während auf den historischen Abbildungen die Sprossen der Halbleitern nur an schmalen Kanthölzern o.ä. befestigt waren.
![]() |
| Foto: Gerd Kallaß, Ostbevern. |
![]() |
| Foto: Gerd Kallaß, Ostbevern. |
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Hühnerhofidylle im Schulwandbild, um 1916
Diese idyllische Dorfszene, 1916 als Postkarte verschickt, ist die verkleinerte Ausgabe eines Schulwandbildes aus dem Verlag Meinhold ("Meinholds Schul- und Wandbilder"). Die Hühnerleiter im Hintergrund würde wohl, wenn es sich um eine reale Szenerie handelte, in einen ebenerdigen Stall führen, d.h. auf der anderen Seite würde es, nehme ich an, eine weitere Leiter geben.
Vielleicht kann mir ein kundiger Geflügelbestimmer mitteilen, welche Hühner hier zu sehen sind - ich bin nicht sehr bestimmungssicher.
Vielleicht kann mir ein kundiger Geflügelbestimmer mitteilen, welche Hühner hier zu sehen sind - ich bin nicht sehr bestimmungssicher.
![]() |
| Quelle: Sammlung Nordsplitter. |
Sonntag, 23. Oktober 2011
Easter Greetings um 1900, England
Außen- und Innentreppe für den Nachwuchs
Ich erhalte weiterhin sehr nette Zuschriften auf meine Mails an verschiedene Geflügelvereine. So in dieser Woche von Franz Schaefflein von den Elsdorfer Geflügelfreunden, der mir drei Fotografien schickte, die ich hier veröffentlichen darf.
Wir sehen auf dem ersten Foto einen handwerklich vorzüglich gebauten Stall auf Pfosten [so wie meiner, der auch auf Pfosten steht, aber gegen diesen nur eine Bretterbude ist :-)], mit einem Windfang und einer seitlich herabführenden Hühnertreppe. Das sieht wirklich gut aus, ist auch fotografisch eindrucksvoll durch den Kontrast von elektrischem Licht und Abenddämmerung festgehalten.
Die beiden anderen Fotos zeigen einen Kükenstall von innen (ich vermute, es handelt sich um einen anderen Stall als den, der auf dem ersten Foto zu sehen ist). Die Hühnertreppe scheint zu einem Fenster zu führen. Ist dort der Weg zum Ausgang?
Herzlichen Dank nach Hürth!
Wir sehen auf dem ersten Foto einen handwerklich vorzüglich gebauten Stall auf Pfosten [so wie meiner, der auch auf Pfosten steht, aber gegen diesen nur eine Bretterbude ist :-)], mit einem Windfang und einer seitlich herabführenden Hühnertreppe. Das sieht wirklich gut aus, ist auch fotografisch eindrucksvoll durch den Kontrast von elektrischem Licht und Abenddämmerung festgehalten.
Die beiden anderen Fotos zeigen einen Kükenstall von innen (ich vermute, es handelt sich um einen anderen Stall als den, der auf dem ersten Foto zu sehen ist). Die Hühnertreppe scheint zu einem Fenster zu führen. Ist dort der Weg zum Ausgang?
Herzlichen Dank nach Hürth!
![]() |
| Foto: Franz Schaefflein, Hürth. |
![]() |
| Foto: Franz Schaefflein, Hürth. |
![]() |
| Foto: Franz Schaefflein, Hürth. |
Dienstag, 18. Oktober 2011
Hühnerwagen mit Treppe in Schiffweiler
Das folgende Foto ziert die Startseite der Homepage des Rassegeflügel-Zuchtvereins Schiffweiler (Saarland). Ich darf es dankenswerterweise hier abbilden. Weitere Fotos dieses Hühnerwagens sollen folgen.
Wie zu erkennen ist, wurde in die große offenstehende Tür eine Hühnerklappe eingebaut, damit die Hühner auch bei nicht so schönem Wetter wie zur Zeit der Aufnahme geschützt sind und gleichzeitig Auslauf haben.
![]() |
| Foto: RGZV Schiffweiler. |
Freitag, 14. Oktober 2011
Hühnertreppe über Eck in Elsdorf
Vera Spix vom Elsdorfer Geflügelzuchtverein schickte mir auf meine Anfrage zwei Fotos ihrer Zuchtanlage, die mit einer sehr interessanten, über Eck geführten Hühnertreppe aufwarten kann. So eine Konstruktion habe ich noch nie gesehen, sie gefällt mir außerordentlich gut. Ob die Hühner wohl auch gern direkt vom Erdboden auf die Plattform auf halber Höhe fliegen und dann zu Fuß weitergehen?
Herzlichen Dank nach Elsdorf!
Herzlichen Dank nach Elsdorf!
![]() |
| Foto: Vera Spix, Elsdorf. |
![]() |
| Foto: Vera Spix, Elsdorf. |
Dienstag, 11. Oktober 2011
Eine Hühnertreppe für Zwerg-Rheinländer
Ich habe begonnen, einige Vereine anzuschreiben auf der Suche nach weiteren Informationen und nach Fotografien von heutigen Hühnerställen mit Hühnerleitern/-treppen.
Heute Abend erhielt ich daraufhin diese schöne Fotografie von Andreas Melzer aus Besigheim, der seit vielen Jahren Zwerg-Rheinländer züchtet.
Eine kleine Hühnertreppe für kleine Hühner - herzlichen Dank nach Besigheim!
Heute Abend erhielt ich daraufhin diese schöne Fotografie von Andreas Melzer aus Besigheim, der seit vielen Jahren Zwerg-Rheinländer züchtet.
Eine kleine Hühnertreppe für kleine Hühner - herzlichen Dank nach Besigheim!
![]() |
| Foto: Andreas Melzer, Besigheim. |
Fort Valley, Georgia (USA), um 1920?
Eine Ansichtskarte aus den USA (The Mayrose Co Publishers New York), ohne weitere Angaben, unbeschriftet und ungelaufen. Wohl um 1920.
5.12.11: Habe eine identische Karte im Netz gesehen, mit Aufdruck auf der Vorderseite: "Scene around Fort Valley. GA." Das wäre dann dieser Ort.
5.12.11: Habe eine identische Karte im Netz gesehen, mit Aufdruck auf der Vorderseite: "Scene around Fort Valley. GA." Das wäre dann dieser Ort.
![]() |
| Quelle: Sammlung Nordsplitter |
Sonntag, 9. Oktober 2011
Hohe Hühnerleiter aus dem Westerwald
An diesem Foto ist neben der hoch hinausreichenden Hühnerleiter der Mechanismus interessant, mit dem die Hühnerklappe verschlossen wird. Auf der Ausschnittsvergrößerung ist gut der Haken zu erkennen, mit dem über ein dünnes Seil und wohl einige Umlenkrollen die Klappe geöffnet und geschlossen werden kann.
Das Foto zeigt ein Bauernhaus im Westerwald, es stammt aus einem kleinen Werk des Wirrkopfes Karl Theodor Weigel, dem wir nun aber immerhin diesen schönen Beleg verdanken.
Das Foto zeigt ein Bauernhaus im Westerwald, es stammt aus einem kleinen Werk des Wirrkopfes Karl Theodor Weigel, dem wir nun aber immerhin diesen schönen Beleg verdanken.
Abonnieren
Posts (Atom)































